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<pre>Doch dafür müsste Bremen auch endlich wieder torgefährlich werden. In den bisherigen zwei Liga-Partien blieb die Bremer Offensive erschreckend harmlos. Die Fogle: Null Tore. Solch einen Torlos-Start gab es für Werder zuletzt vor 18 Jahren (1999/2000).  <p> Video: Hertha-Coach Pal Dardai auf der Pressekonferenz nach dem 0:1 beim FC Schalke. (Quelle: YouTube/Hertha BSC)  <p>  Zudem hat Bayer keines seiner letzten sechs Heimspiele verloren. In den letzten sechs direkten Duellen mit dem Effzeh wurde nur einmal nicht die 2,5-Tore-Marke geknackt. Köln weiß seit kurzem wieder, wo das Tor steht, Leverkusen sowieso. Mit 53 Treffern hat das Alonso-Team die fünftbeste Offensive der Liga. <p> Prozentual gesehen hat es bis dato also deutlich mehr direkte Wiederabstiege als Abstürze im zweiten Jahr gegeben! <p>  In den seit der Wiedereinführung der Relegation aufgeführten neun Ausgaben war lediglich Nürnberg und Düsseldorf ein solcher Coup auf gegnerischem Platz geglückt; in sämtlichen anderen sieben Fällen hatte der jeweilige Bundesligist dann auch in der Endabrechnung das bessere Ende für sich verbucht.  </pre>


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<pre>Im Vorjahr verlor Werder gar die ersten vier Liga-Spiele, ehe diese Negativ-Serie erst am 5. Spieltag mit einem 2:1-Erfolg gegen Wolfsburg endete.  <p> Da keines der letzten 8 direkten Duelle die 3-Tore-Marke knackte, dürften zwei Treffer — insbesondere mit Blick auf die harmlose Arminia — nun erneut das Höchste der Gefühle sein.  <p>  Vor allem vom aus Istanbul geflüchteten Weltmeister erhoffen sich die Schwaben sofortige Hilfe. Wir Wettfreunde sind gespannt, ob der im Herbst von Heimweh geplagte Ur-Dortmunder diese auch auf Anhieb leisten kann. <p> In der Rückschau müssen die Freiburger sogar etwas damit hadern, dass lediglich dem Duell mit den „roten Bullen“ ein dreifacher Punktgewinn entsprang (2:1); schließlich hatten eine Woche später auch im Signal-Iduna-Park nur wenige Sekunden zum nächsten Paukenschlag gefehlt. <p>  Mit aller Macht soll ein weiteres Abrutschen verhindert werden. Die Wölfe wollen sich die Relegation unbedingt ersparen. In der vergangenen Saison mussten die Niedersachsen „nachsitzen“, konnten sich aber mit zwei 1:0-Siegen gegen Eintracht Braunschweig retten.  </pre> 


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<pre> Gegen Mainz ist das nicht ganz gelungen, gegen Schalke am 16. Spieltag sollte es besser klappen, um zumindest einen versöhnlichen Jahresabschluss zu haben und mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause zu gehen.  <p> Auch wenn sich Labbadia wohl auf dem richtigen Weg befindet, scheinen die offensiven Probleme der Vorgänger längst nicht final behoben zu sein: eine eklatante Schwäche, die sich nun nach unserer Prognose auch die TSG Hoffenheim zu Nutze machen kann.  <p>  Nach der komplett ungeschlagen bestrittenen Hinrunde hat sich die einstige Unbezwingbarkeit der Hoffenheimer innerhalb kürzester Zeit relativiert; in der noch jungen zweiten Saisonhälfte setzte die Mannschaft von Julian Nagelsmann zwei von drei absolvierten Partien in den Sand. <p>  Da mit dem — derzeit ohnehin verletzten — Duda lediglich ein für die Startelf interessanter Spieler unter Vertrag genommen wurde, konnten die Charlottenburger in den ersten beiden Runden von eingespielten Abläufen und bestens geölten Mechanismen profitieren. <p>  Zwar hatten die Grün-Weißen bei ihrem wichtigen Erfolg im kleinen Nord-Derby auch einen selten guten Tag erwischt; nichtsdestotrotz war letztlich vor allem die größere Willensstärke dafür verantwortlich, dass die drei Punkte ausnahmsweise einmal an der Weser blieben.  </pre>


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<pre> Video: HSV-Trainer Christian Titz hadert mit dem Remis gegen Stuttgart. (Quelle: YouTube/abendblatttv)  <p> Hätten den Geißböcken vor einem Jahr noch die spielerischen Mittel gefehlt, um das Bollwerk der defensiven Schanzer aufzubrechen, wurde die oberbayrische Festung dieses Mal schon in der ersten Halbzeit von dem überraschend schnell genesenen Modeste zwei Mal geknackt.   <p> Nach unserer Überzeugung ist letztlich die nicht in Bestbesetzung agierende Abwehr der Hausherren dafür verantwortlich zu machen, dass es dabei vor dem Hamburger Kasten deutlich stärker brennen wird: Nach der Initialzündung gegen Freiburg sind die Gäste nun auch im Norden für einen weiteren Dreier gut. <p>  Dabei waren die Bayern zur Pause bereits mit 2:0 voran gelegen und nichts deutete darauf hin, dass die Münchner dieses Spiel noch aus der Hand geben würden.  <p> Infolge der neuerlichen Suspendierung von Aubameyang hat der BVB mittlerweile sogar noch eine zusätzliche Baustelle zu beackern; dessen offenbar kalkulierte Undiszipliniertheiten lassen vermuten, dass der Gabuner schon in absehbarer Zeit auf der Insel kickt.  </pre>


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<pre> Mit diesem „Dreier“ taucht für die Berliner auch plötzlich die Europa League am Horizont wieder auf. Obwohl die Hauptstädter in der Tabelle auf Rang 11 liegen, ist der „Kleine Europapokal“ durchaus in Reichweite — der Rückstand auf Rang 6 beträgt derzeit nur noch vier Punkte.  <p> Trotzdem wäre Dardai nicht Dardai, würde er den Finger nicht auch ein Stückweit in die Wunde legen. So sah er in der Mercedes Benz Arena „Fehler, die wir uns sonst nicht leisten“. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass die Stuttgarter „frischer, besser und schneller“ waren.  <p>  Da sich die Spieler standhaft weigern, die 30-Punkte-Marke zu knacken, wuchs der Rückstand auf das oberste Drittel bereits auf fünf Zähler an — weshalb der europäische Zug in dieser Saison ohne die süddeutschen Provinz-Kicker abzufahren droht. <p>  Dass es kontinuierlich vorwärts geht, machten selbst jene Spiele deutlich, nach denen niemand mit dem Ergebnis zufrieden war: So wurden zunächst beim 1:2 gegen Hannover die 96er an die Wand gespielt, bevor die Leistung auch beim 1:1 in Darmstadt über weite Strecken in Ordnung war.  <p> Dass die Charlottenburger nach zehn Spieltagen auf Rang fünf zu finden sind, hätte sich vor Saisonbeginn wohl niemand gedacht. Auch der siebte Platz der Gladbacher kommt nach dem desaströsen Liga-Start doch ein wenig überraschend, allerdings war dieser ebenfalls unerwartet gekommen.  </pre>


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